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Lyrik - Texte
Lied - Texte der CD "KASPERLE WELLBLECH & THE JESUS BUTTERFLY: Schicksalsgemeinschaft"
Die Romantik 2 | 2 | 1 Ka, tja! (Sie war meine Eisprinzessin)
Faust Nach der Eintreibung der italienischen Bücher der Helden Ohne Titel
Seelenlosigkeit Die Revolte gegen alte Helden Unfähigkeit
Highway Blues Renn weg! Grünes Wasser
Lied - Texte der CD "KASPERLE WELLBLECH & THE JESUS BUTTERFLY: Ka"
Zen-Sitzung im Keller Grunge Meine Eisprinzessin
Moonshadow (I: The Wall) Fuck You 40° C
Oh Carol Der Wind

Die Romantik

Häuserschluchten - sinnlose Betonbrücken.
Hier wohnt sie:
Die Romantik einer heruntergekommenen, bösen Welt.

Da Böses schlecht ist,
Ist es gut für mich.


Ich möchte ein Bestandteil von ihr sein,
Bin zu verschlossen.
Die Türen kann ich nicht öffnen.
Einmal geliebt und dann wieder rausgeschmissen.

Stöckelschuhe auf Betonplatten.
Schrottreife Transporter auf Schleichwegen.

Statt "Nein" zu sagen, zu mir zu stehen,
Geriet ich ins Stocken.
Stöckeln?

Zwei verschiedene Welten bleiben zwei verschiedene Welten.
... "break on through to the other side" ...
Mehr als die Musik blieb mir nicht.
Ich war jedes Wochenende da,
Habe verzweifelt auf sie gewartet.
War nur noch Beobachter, kein Aktivist.
Im Klub der Häuserschluchten,
Auf dem Jahrmarkt und den Stoppelfeldern ein angesehenes Unikat.

Und trotzdem lief ich mit den Spießern.   -   Es war einfacher.
Keine Zurückweisung.
Wieder eine Nacht weg gesoffen.   -   Die Präferenzen verschoben.
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2 | 2 | 1

Rote Flecken, zwei.
Große Bälle, zwei.
Schwarzes Dreieck, eins.

Immer wieder Gedanken an sie.
Gedanken, die mich bremsen, die Realität zu erleben.
Ich sollte die Bremsen ölen, ins Leben reinrattern.
Nicht im Voraus übers "Was? Wenn? Dann!" entscheiden.
Nasse Bettdecken sind keine Befriedigung,
Nur noch Routine, eine Ablenkung.
Chips und Cola vor der Klotze.
Es existieren weder meine Fiktionen noch die Realität.

Neuanfang.
Das alles schaffen ohne Rückhalt, etwas neues für mich.
Unmöglich!
Einen Übergang finden?
Möglich?

Rote Flecken, zwei.
Große Bälle, zwei.
Schwarzes Dreieck, eins.

Die Fiktionen nicht ins Reale ziehen.
Sie zur Seite schieben und leben.
Hoffnung.
Das schwarze Loch wird sich füllen.
Das Deckel/Topf-Problem als unwichtig erachten.
(Ich seh mich in) Völliger Nacktheit.
(Ich werd mich) Langsam neu einkleiden.

Rote Flecken, zwei.
Große Bälle, zwei.
Schwarzes Dreieck, eins.
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Ka, tja!

Zutiefst verletzt
Den weißen Saft hat sie rausgeholt.
Mehr war da nicht.
Oder doch?
Ich wollte alles und die Welt.
Sie, sie wollte nur sich.
Blind vor Liebe.
Krank vor Liebe.
Dies ist keine Mär.
Oh Gott, währ ich bloß ein Narzißt.

Zuletzt tanzte sie den Totentanz mit mir.
Ich habe mich losgerissen.
Sehne mich aber, ihre Hand zuhalten.

Die letzte Lösung:
Den Kopf entleeren, Platz schaffen
Oder zur elenden Rache greifen:
Ich nehm ein Messer.
Das Blut läuft ihren Rücken runter.
Rein und raus.
Das Messer verfärbt sich rot, blutrot.
Rein und raus.
Ihr Leben wird langsam und schmerzvoll enden.
Rein und raus.
Ich schnitze Muster in ihre Haut.
Rein und raus.
Bin ich am Ende meiner Sinne?
Rein und raus.
Soll ich ein neues Leben wagen?
Rein und raus?
Nein, ich reiß mir jede Ader aus den Armen raus.
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Faust

Auf einem Pilzteppich schwebe ich von Instrument zu Instrument.
Erfasse mit allen Sinnen jedes einzelne, ohne die Gesamtheit zu vergessen.

Der Herzberg ist der Kosmos.
Die Bühne sein Zentrum.

Lebt noch was anderes als dieser Klangteppich?
Ach!!! Das ist unwichtig.

Ein Anschlag auf die Gitarrensaite.
Der Ton kommt zu mir,
Dringt in mich,
Hinterläßt seinen Abdruck,
Schwappt hinter mir ins Unbekannte,
Kommt zurück,
Begrüßt mich,
Küßt mich unerwartet.

Mein Fleisch hat sich auf gelöst.
Ich fliege auf den Tonwellen,
Springe von Frequenz zu Frequenz.

Fünf, nein, sieben Götter schreien vor mir ihre Bibel raus.
Ich weiß jetzt, es sind meine Heilligen Schriften.
Sie schlummerten in einem toten Winkel meines Gehirns,
Erweckt durch den Seelenfrieden des Festivals.
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Nach der Eintreibung der italienischen Bücher der Helden

Weite Wege für Bücher ohne Verständnis.
Nachgerannt, rausgepresst und abgeholt ohne Verständnis.
Es war eine Beziehung ohne Verständnis.
Eine Flucht unter falschen Voraussetzungen.
Zwischen Italien und Deutschland liegen nicht nur die Alpen.

Ihre Vorurteile sind falsch.
Ich bin keine Seele Woodstocks.
Die Nadeln verletzen schon lange nicht mehr ihre Arme.
Den Tod entkommen.
Mit den Gedanken noch nicht in der Realität angekommen.
Sie ist ein Wildes Wasser:
Keine Vergangenheit, Zukunft ein Fremdwort.

Kalte Füße bekommen und weggerannt.
Aussprachen verschoben, weggeschickt.
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Ohne Titel

Ein Bild ihrer Seite hängt an meiner Wand.
Ein verstecktes Motiv.
Doch ich kann hinter die Schatten sehn.
Sie weiß Bescheid.

Ein Bild ihrer Seite reicht mir nicht.
Es fehlen zwei Dimensionen.
Ich versehe mich nach ihr.
Sie weiß Bescheid.

Ein Schritt zu ihr und sie blockiert,
Setzt kein Ende,
Spielt mit mir,
Gibt mir Hoffnung,
Tötet meinen Sinn für Realität.
Weiß sie Bescheid?

Verschmähung.
Ein Spiel zwischen Entzug und Hingabe.
Schönheit ist nicht alles.
Sie setzt ihre ein,
Weiß es jedoch nicht.

Sie tanzt auf einem Seil,
Weiß es jedoch nicht.
War es Liebe zu ihm oder nur ein Spiel?
Hat sie die Liebe schon einmal erfahren?
Ich kenn sie nicht.
Ich weiß es nicht.
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Seelenlosigkeit

Seelenlosigkeit
Im einer Leiche herrscht mehr Leben als in mir.
Seelenlosigkeit
Kennst Du dieses schöne Gefühl?
Seelenlosigkeit
Ein Messer im Schädel und der Spaß beginnt um halb vier.
Seelenlosigkeit
Mit’n Messer im Schädel, komm ich zu Dir.
Seelenlosigkeit
Zieh es raus, ich brauch es nicht mehr.
Seelenlosigkeit
Leck die Tränen von meinen Stiefeln.
Seelenlosigkeit
Wie soll ich bestehen – ohne samtenen Untergrund.
Seelenlosigkeit
Bin ich es?
Seelenlosigkeit
Ich bin so down, down, down ...
Seelenlosigkeit

Ich lebe im Schwarzen
Seelenlosigkeit
Ohne Willen
in Seelenlosigkeit
Mit 1000 negativen Gefühlen.
Seelenlosigkeit
Ein kleiner Verlust am Nachmittag, schmeißt mir ihn die ganze Nacht.
Seelenlosigkeit

Ich scheiß auf mein Leben.
Seelenlosigkeit
Ich habe keinen Bock, die Steine wegzurollen.
Seelenlosigkeit
Der Tod ist interessanter als jede Bewegung.
Seelenlosigkeit
Ich stehe hier, 5 Millionen Wichser neben mir.
Seelenlosigkeit

Weg! Weg! Weg!
Weg aus der Seelenlosigkeit
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Die Revolte gegen alte Helden

Sie waren zu fünft,
Wir zu dritt.
Redeten viel,
Der ultimative Krach kam jedoch nicht.

Kein Weltuntergang,
Kein Hörsturz,
Das Haus blieb stehen.

Viel mehr versprochen,
Zu viel erwartet.
Sprechen.
Versprechen.
Worte auseinander pflücken.
Alles zum Einsturz bringen.

Sie sind jetzt zu dritt.
Wir zu zweit,
Machen unseren Krach.

Sie haben alles niedergerissen,
Ihre Neubauten sind schlecht.
Wir werden sie umstürzen.
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Unfähigkeit

Fünftausend Versuche und kein Fortschritt.
Leben, muß das sein?
Ein Schluß setzten.
Welches Ende?
Auflösung.
Wie?
Kraft schöpfen.
Neuanfang.
Noch heute?
Wo?

Nacktheit.
Keine Erfahrung?
Doch noch ein Backfisch.
Älter im Körper als im Leben.
Vertrauen, ich möchte. Aber wen?

Erst mich.
Ein eigenes Leben aufbauen, mein Leben aufbauen.
Schöne Seiten finden, nicht festhängen.
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Highway Blues

Das Verlangen war ein bißchen zu stark.
Du gingst weg, ich blieb stehen.
Möge der Teufel dich mitnehmen.

Ich strecke meinen Daumen raus.
Die Nächstbeste wird schon kommen.
Ab in ihr Auto, die staubige Straße runter.
An James Dean's Tod vorbei.
Ein Schluck aus der Cola-Dose, hinein in die Prärie.

Ein Halt an der Wohnwagensiedlung.
White Trash seh ich hier.
Wir kaufen uns billigen Fusel.

Weg von lockengewickelten Muttis in Morgenmänteln.
Weiter geht’s auf dem Highway der Liebe.

Es wird dunkel, wir halten an.
Schlagen unser Nachtlager auf.
Feuer, der billige Fusel und Geschichten wärmen uns.
Wir schlüpfen in einen Schlafsack.
Engumschlungen schauen wir in die sternklare Nacht.

Unsere Blicke treffen sich innig, die Umarmung wird enger,
unsere Lippen berühren sich.
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Renn weg!

Zwei Tage noch und ich treffe drei meiner Helden.
Die anderen Zwei haben sich aufgelöst.
Nichts ist fertig, außer ICH.
Ich bin überlastet, krieg nichts mehr mit.
Vereier mich in der Spirale des "Nichts tuns".

Dreck und Häßlichkeit.

Kein Auftritt ohne Verletzung.
Wie auf der Bühne, so auch im Leben.
Alles nachholen.
Überlastung bis zum Ausfall.
Da war noch was?
Wärme!
Ich hatte sie mal erfahren.
Ewigkeiten her und doch eingebrannt.

Grunge und Liebe schließen sich aus.
Buddy hat Teile von mir.
Realität, wie Träumerei.
Renn weg, renn weg für immer.

T-Shirt-Stände und Alkohol.
Sex bisher nur in Gedanken vollzogen.
Flucht vor zärtlichen Berührungen,
Flucht vor jeder unbekannten Bewegung.
Aus Angst vorm Versagen nur noch versagen,
versacken.
Versacken im Träumen.
Träume über mich, Beziehungen, Schönheiten.
Ich kenn sie alle — OBERFLÄCHLICH.

Habe keine Erfahrung in mir.
Angst vorm Versagen.
Keine Möglichkeit zum Erfahren.
Tage des Leid und keine Entspannung.
Weg rennen, weg rennen für immer.
Ich habe nicht die Fähigkeit für Euch.
Ich denk, ich bleib dabei.
SCHEIßE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Grünes Wasser

Um mich schwirrt das Leben,
Im grünen Wasser.
Die Stadt, aus der ich komme, ist tot;
Nicht im grünen Wasser.

Die grüne Schönheit baut sich auf,
Ein Konzert der Freude.
Auf dem grünen Wasser finde ich Entspannung,
Ruhe vor der grauen Stadt.
Die grüne Schönheit baut mich auf,
Ein Ruderschlag der Freude.

Träume vom jungfräulichen Tanz um den Maibaum,
Selbst die Mücken stören mich nicht.
Ich beobachte die Wasserspiele der Insekten.
Ein Plätschern im Mikrokosmos,
Ruhe in meinem Leben.

Ein Platz, ein Buch zu lesen,
Am grünen Wasser.
Kein Jagdbomber, keine Straßenbahn,
Libellen schwirren durch die Luft,
Über das grüne Wasser.

Schlösser und Burgen bauen sich auf,
Phantasien aus der Kindheit kehren wieder.
Ich bin Robin Hood,
Freue mich auf ein Wiedersehen mit Marian,
Am Ufer des grünen Wassers.
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Zen-Sitzung im Keller

Das wars dann wohl.
Niedergelegt und nicht mehr aufgestanden.
Abgeschlossen.
Gebrannt und Eingepackt.
Ein Stempel drauf, eingeschweißt.

Für dich: Ein Anfang.
Für uns: Das Ende.
Keinen Finger mehr rühren.
Schluß.
Das endgültige Ende.
Das Aus.
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Grunge

Courtneys Zeiten sind vorbei. Der Schmerz läßt nach.
Acht Jahre zurück könnten zwanzig Jahre vorwärts sein.
Kälte durchzieht meine Adern.
Das Maul aufreißen, Sehnsüchte zu Erlebnissen machen.
Keine Rücksicht nehmen, nicht 'mal auf sich selbst.
Alles reinschmeißen was da: Stein für Stein, Flasche für Flasche.
Existenz ist mein Wort des Abends.

Zitternd wie Espenlaub.
Wochenlang aufgestaute Energien, sie wollen raus.
Ich laß sie nicht, will, kann jedoch nicht.
Zitternd wie Espenlaub.
Ein Turkey ist es nicht.
Nur noch schlafen, meine Gedanken nicht mehr blitzen lassen.
Die Zeit vergessen machen.
Altes wieder aufleben lassen. Utopie, so selten real.

Ein Flanell-Hemd anhaben, von Alkohol wieder schweben können,
Jegliche Verklemmtheit fallen lassen,
Black Sabbath und Hole hören,
Achtzehn / neunzehn, Grunge sein.
Unschuldig, alles neu und frei.
Räder - Hexenkessel - Juz und K- Hexenkessel - Juz und Kaki
Die fröhlichen Seiten des Lebens sind pure Geschichte.
Es war einmal, und ich lebe trotzdem noch.

Weiß - Weißer Beton - Weiße Kälte - Weißes Leben
Da fällt jeder schwarze Punkt doppelt ins Auge.
Dopplereffekt? Clockwork Orange?
Splätternt Wege durchziehen, Axthieb für Axthieb.
Aufgebrochene Gedanken fließen wie Lava
Fuß für Fuß durch die Gräben der Bedeutungslosigkeit.
Kolumbus war schon hier, hat alles in Besitz genommen.
Freies Land, Indianer sind keine Menschen.
Indianer sind nicht mal Indianer.
Arbeit macht frei. Schaufel dir dein eigenes Grab.
Lebenswege zeichnen sich auf. Ein Planspiel purer Theorie.
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Meine Eisprinzessin

Kalte Winterlandschaften
Siehst du den Baum am Uferrand?
Kein einziges Blatt,
Nur noch Schnee wächst auf seinen alten knorrigen Ästen.
Es ist früher Nachmittag, aber es dämmert schon.
Das Wetter ist grau und kalt, der See zugefroren.
Zwei einsame Vögel zwitschern fliegend ein trauriges Lied.

Plötzlich: ein knackendes, langgezogenes Geräusch.
Sie, ja, genau sie kam auf Schlittschuhen heran:
Meine Eisprinzessin.
Langes blondes Haar. Rundungen, wie nicht wahr.
Strahlend blaue Augen, mir wurde warm.
Der See schillerte hellblau durch das Eis.
Sie war nackt, nur ihre blonde Scham bedeckte sie.
Sie kam nähr, rosa Wolken vertrieben das Grau.
Ihre Knospen waren steif, groß und so rot.

Nun war sie direkt vor mir, ich spürte ihren betörenden Atem.
Sie nahm meine linke Hand, drückte sie auf ihre Brust.
Sie war so weich.
Doch die Knospe quetschte sich zwischen zwei meiner Finger durch.
Aus ihrem Atem wurde ein Stöhnen.
Ich glitt mit meiner rechten Hand langsam ihren Rücken runter.
Meine Fingerspitzen hatten gerade ihren Arsch erreicht,
Da krallte sie sich in meinen Arm rein, riß meine Hand weg,
Legte diese sanft auf ihren Venushügel.
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Moonshadow

(I: The Wall)

How to break through the wall between us.
It's a wall of ice.
There's no way to get through.
The wall got........
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Fuck You

Today is my judgement night.
Fuck you, Arschloch!
Fuck you, Arschloch!
Ihr kotzt micne Knarre und mach euch alle tot.
Heut ist der Tag meines jüngsten Gerichts.
Fuck you, Arschloch!
Für jeden Stolperstein meines Lebens kommt heute die Rache.
Ich mach dich fertig.
Und du bist weg.
Scheiß dir doch in die Hosen, Arschloch!
Es gibt kein entrinnen von mir!
Eine Handgranate und du bist weg!
Fuck you, Arschloch!
Nie wieder einen Schmerz von dir spüren.
Leck mich Arsch, du Sau!
Fuck you, Arschloch!
Renn bloß weg, Arschloch!
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40° C

Ich liege im Fieberwahn.
Sehe Frösche durch Amon Düüls Sümpfe springen.
Ein Baßgewabber in braungrüner Moorlandschaft.
Alles lebt, mein Bett ist eine Lore.
Mich schwindelst im Kopf.
Dreck an den Fingern, Staub im Haar.
Mich dürstest, habe Hunger.
Meine Kehle ist zugeschnürt.
Ich will nichts trinken, essen ist ein Graus.
Ich denke zurück.
Das rote Hochhaus, mein Kindbett.
Alles kehrt wieder, Ikea-Gestank.
Papa, was singt die Frau?
Es ist eindeutig Deutsch, jedoch unklar.
Ich werde meine eigene Sprache aufbauen,
Meine Gedanken verstehen lernen.
In zwei Welten zu leben, ist unmöglich.
Ich bin paradox.
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Oh Carol

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Der Wind

Der Wind, er stürmt.
Das Wasser, es kommt.
Der Schlick, er hält mich....
Werde ich versinken?

Was soll es bedeuten?
Mir ist kalt und gleich bin ich tot.
Siehst du die apokalyptischen Reiter?
Sie werden mich begleiten.
Der Weg war lang, zu lang.
Davorn ist das Ende.
Ich komme und es kommt.
Wir werden uns vereinigen in einer wilden und feuchten Nacht.
Wir werden uns verbinden für immer und im NICHTS.
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